|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
HypoVereinsbank reduzieren 30.05.2005
Independent Research
Der Analyst Martin Peter von Independent Research bewertet die Aktie der HypoVereinsbank (HVB) (ISIN DE0008022005 / WKN 802200) weiterhin mit "reduzieren".
Die HypoVereinsbank und UniCredito hätten heute gemeinsame Gespräche über "eine mögliche Zusammenführung ihrer Unternehmen“ bestätigt, wobei der Ausgang der Gespräche noch offen sei. Die HVB werde derzeit mit einem Kurs/Buchwert-Verhältnis 2005e von 1,18 bewertet. Beim bisher im Markt kolportierten Übernahmepreis von 22 Euro wären es 1,29, was nach einer realistischen Übernahmeprämie von 19% auf den von den Wertpapierexperten geschätzten fairen Wert auf Stand-alone-Basis (18,50 Euro) entsprechen würde. Die Analysten würden derzeit eine tatsächliche Übernahme der Bank (inkl. eines Bieterwettkampfes) weder durch UniCredito noch durch andere von Marktteilnehmern ins Gespräch gebrachte Wettbewerber als realistisch erachten.
Aus Sicht von UniCredito teile man die Meinung, dass im Bereich Osteuropa durch die Vereinigung mit der Bank Austria Creditanstalt der mit Abstand führende westliche Player in dieser Region entstehen würde. Neben diesem Charme der Größe dürften nach Ansicht der Wertpapierexperten allerdings die begrenzte Höhe der zu realisierenden stillen Reserven durch die Zusammenlegung sowie aufsichtsrechtliche Probleme (dominierende Marktstellung in Polen) für eine Eintrübung sorgen.
Darüber hinaus halte man einen Übernahmepreis von 22 Euro je HVB-Aktie (Baranteil: 25%e) hinsichtlich der bestehenden Risiken im überdurchschnittlich großen Kreditportfolio der bayerischen Bank für problematisch. Ein starker Verwässerungseffekt und eine deutliche Verschlechterung der Kreditqualität im UniCredito-Konzern wären nicht zu vermeiden. Darüber hinaus halte man auch das Alternativszenario einer Aufspaltung des HVB-Konzerns, d. h. Osteuropa-Geschäft an UniCredito und verbleibendes Deutschland-Geschäft an Konkurrenten (u. a. Deutsche Bank und/oder Commerzbank), für wenig realistisch.
Der UniCredito-Titel habe in den vergangenen Tagen bereits negativ auf die Übernahmespekulationen reagiert. Mit einem Kurspotenzial zu dem Stand-alone-Kursziel der Wertpapierexperten (4,90 Euro) von mittlerweile wieder 18% würden die Analysten von einer Abstufung, angesichts der Risiken einer Übernahme der HVB, absehen. Eine wünschenswerte Absage der Gespräche im Laufe der kommenden Wochen sollte den Kurs wieder vorwärts bringen.
Die Analysten von Independent Research stufen die HypoVereinsbank-Aktie unverändert mit "reduzieren" ein.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|